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Renault Scénic

Detailergebnisse vom ÖAMTC Crash Test:

Zusammenfassung:

Im ersten Test verfügte der Renault Scenic zunächst nur über einen Airbag zum Schutz von Kopf und Brust, der sich vom Sitz aus entfaltete. Für den Nachtest wurde er zusätzlich mit einem Vorhang-Airbag zum besseren Schutz des Kopfes und mit einem weiteren Airbag zum Schutz des Brustbereiches ausgestattet. Dieses neue System bietet einen zuverlässigeren Kopfschutz und hat den großen Vorteil, auch die auf der Rückbank sitzenden Personen zu schützen. Leider war die Polsterung im Kniebereich unterhalb des Lenkrades nicht so gut wie beim schon früher getesteten Megane.

Frontaufprall:

Die Fahrgastzelle bot einen sicheren Schutz für die Insassen. Fahrer- und Beifahrer-Airbag sind serienmäßig. Die vorderen Sicherheitsgurte sind mit am Gurtverschluss befestigten Gurtstraffern und mit Gurtkraftbegrenzern ausgestattet, um die Verletzungsgefahr für die Insassen zu verringern. Das bewirkte eine geringere Brustbelastung sowohl für den Fahrer als auch für den Beifahrer. Die Polsterung im Kniebereich reichte nicht aus, um die Gefahr von Unterschenkelverletzungen zu verringern. Der mittlere Sitz der Rückbank ist mit einem Dreipunkt-Automatikgurt ausgestattet, der einen besseren Schutz bietet als ein Hüftgürtel.

Seitenaufprall:

Im Seitenaufpralltest erreichte der Scenic die maximale Punktezahl. Es ist möglich, dass die Polsterung der Tür auf die Sitzposition im Test abgestimmt war und daher für Personen mit anderer Körpergröße nicht derselbe Schutz des Bauchbereichs (Abdomen) gegeben sein könnte.

Kinderrückhaltesysteme:

Die Insassen werden besonders gut darüber informiert, dass es für Kleinkinder gefährlich ist, wenn ein rückwärtsgerichteter Kindersitz auf einem Beifahrersitz mit Airbag befestigt wird. Gut gestaltete Aufkleber mit diesbezüglichen Warnhinweisen sind auf beiden Seiten der Sonnenblenden angebracht, doch lassen sie sich leider leicht ablösen. Die im Test verwendeten rückwärtsgerichteten Kindersitze waren für Renault hergestellte Kiddy-Kindersitze. Der Kopf des dreijährigen Dummies war weder beim Front- noch beim Seitenaufprall geschützt. Der Kindersitz für den Eineinhalbjährigen Dummy war an ISOFIX-Befestigungspunkten montiert und bot abgesehen von der hohen Nackenbelastung ausreichend Schutz.

Fußgängerschutz:

Leider ist der Fußgängerschutz bei diesem Auto nicht ebenso gut wie der Insassenschutz. Die Front des Fahrzeugs ist hart und unnachgiebig, im Bereich der Motorhaube waren die Ergebnisse besser.

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