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Der Ford Fiesta ist ein seit 1976 gebauter Kleinwagen (Projektname: Bobcat) der Ford Motor Company. Er wird ab Oktober in der siebten Modellgeneration erhältlich sein. Die Nummerierung schließt jedoch auch kleinere und größere Facelifts mit ein. Im Einzelnen gab es folgende Generationen: | ||||||||||||||
Fiesta von Mai 1976 bis Februar 1989 (MK1/2)
Fiesta ’76 (Mai 1976 bis August 1981, MK1)
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Der Fiesta wurde als Dreitürer und Kleinlieferwagen gebaut. Die verschiedenen Varianten waren mit 1,0-, 1,1-, 1,3- und 1,6-Liter-Benzinmotoren erhältlich. Als Vorläufer zum späteren XR 2 mit 1,6 Litern und 62 kW, gilt der Fiesta Super S mit wahlweise 1,1- oder 1,3-Liter-Motor. Er nahm auch das Design der Seitenstreifen vorweg (Baujahre 1980 bis 1981). Aus der Motorsportabteilung gab es überdies noch im gleichen Zeitraum den Fiesta X mit 1,1-Liter-Motor und 51,5 kW; Basis war der Fiesta Ghia. Auch er besaß die spätere Karosseriezeichnung des XR2, nur ohne Seitendekor. Als Motor in den Basismodellen wurde der OHV-Motor eingesetzt, ein 4-Zylinder-Motor mit Zweiventiltechnik und Vergaser.
Fiesta ’82 (August 1981 bis August 1983, MK1 ’82)Mit der Überarbeitung des Modelljahres 1982 erfuhr der Fiesta zahlreiche Veränderungen. Auf den ersten Blick fallen die neuen, größeren Stoßfänger mit Kunststoffecken ins Auge. |
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Fiesta ’84 (August 1983 bis Februar 1989, MK2)
Fiesta von Februar 1989 bis November 2001 (MK3/4/5)
Fiesta ’89 (Februar 1989 bis Juli 1996, MK3)
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Fiesta ’89, Heckansicht Der Fiesta ’89 (Code: GFJ) war der erste Fiesta, der auch mit fünf Türen gebaut wurde. Der stärkste serienmäßig verbaute Motor (in Deutschland) war nur von 1992 bis 1993 in der sportlichen Modellvariante „XR2i 16V“ erhältlich: ein 1,8-Liter-Zetec-Benziner mit 16 Ventilen und 96 kW. Der XR2i war auch äußerlich durch Seitenschweller und andere Stoßstangen sportlicher ausgelegt als das Serienmodell. In England und in einigen anderen Ländern (hauptsächlich Benelux und Frankreich) wurde noch von Dezember 1989 bis Juli 1997 der Fiesta RS Turbo mit dem 1,6-Liter-Turbomotor mit 98 kW angeboten. Es wurden 4307 Stück (inklusive Rechtslenker) dieses Modells gebaut. Die Frontstoßstange ist gegenüber der vom XR2i leicht verändert, sie hat keinen Kühlergrill, um den Luftfluss zu verbessern und einen Ausschnitt für den Kühlerlüfter. Das Fahrzeug hat grüne statt blaue Zierstreifen, ein verstärktes Fahrwerk und eine Tachoanzeige bis 240 km/h statt 220 km/h. Anders dagegen war der von 1992 bis 1994 gebaute Fiesta „S“ optisch kaum verändert, aber ebenfalls mit einem 1,8-Liter-16V-Motor und 77 kW ausgestattet. 1994 wurde das Modell einem Facelift unterzogen, eine Überarbeitung optischer (unter anderem der Spiegel und Blinker) sowie technischer und sicherheitrelevanter (Fahrer-/Beifahrer-Airbag, Seitenaufprallschutz, Gurtstopper) Details wurde vorgenommen. Von August 1995 bis Produktionsende wurde der Fiesta ’89 noch als „Fiesta Classic“ angeboten, sodass auch nach dem Produktionsstart des Fiesta ’96 das Modell ’89 als Neuwagen bestellt werden konnte. Diese Modelle kamen ausschließlich aus dem Spanischen Werk Valencia und waren bis zur Einführung des Ford Ka als preisgünstiges Einstiegsmodell unterhalb des Fiesta MK4 positioniert. |
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Erwähnenswert sind auch zwei Studien: der 4-türige Fiesta Urba und der Fiesta Bebop, eine Pickup-Version. Der Urba war als Stadtauto konzipiert und hatte auf der Beifahrerseite zwei Türen, auf der Fahrerseite allerdings nur eine. Die auffallende gelbe Lackierung sollte dafür sorgen, dass das Fahrzeug besser gesehen wird. Damals schon vorhanden: elektronische Einparkhilfe, integrierter Garagentoröffner und ein Minikühlschrank.
Auf der Fiesta-Basis wurde ebenfalls der Lieferwagen Courier als LKW bzw. PKW mit Sitzbank hinten angeboten.
- Fiesta ’96 (November 1995 bis September 1999, MK4)
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Fiesta ’96, Heckansicht Der Fiesta ’96 war ein äußerst umfangreiches Facelift des Fiesta ’89. Obwohl er weitgehend auf der Plattform des Vorgängermodells basierte, sprach Ford von einem neuen Modell. Die Modellbezeichnung für den Dreitürer lautete JBS, die für den Fünftürer JAS. Das Motorenangebot umfasste Diesel- und Benzinvarianten: Basismotor war der 1,3-Liter-Benzinmotor mit 37 kW und 44 kW, dessen Basis noch aus den Vorgängermodellen stammte. Neu im Fiesta waren das 1,25-Liter-Zetec-Aggregat mit 55 kW und ein 1,4-Liter-16V-Aggregat mit 66 kW. Beide bestanden aus leichten Materialien wie Aluminium (Kurbelgehäuse und Zylinderkopf) und Magnesium (Ventildeckel). Einziger Diesel ist der aus Escort und Mondeo bekannte schwere Graugussblock mit 1,8 Litern Hubraum. Er leistete hier allerdings ohne Turbolader nur 44 kW. Auch eine Reihe von Ausstattungslinien und Sondermodellen wurde über die Jahre angeboten, so Focus, Flair, Fun, Ghia, GT, Style, Style Cool, Style Family und viele weitere. Wie bei seinen Vorgängermodellen ist auch beim 1996er-Fiesta frühzeitige Korrosion an Bodengruppe und Radläufen ein häufiger Mangel, fahrwerksseitig sind ausgeleierte Gummibuchsen an den Querlenkern sehr weit verbreitet. Die Modelle mit nicht innenbelüfteten Bremsscheiben sind sehr verschleißfreudig. Das Wartungsintervall liegt bei allen Motorvarianten bei 15.000 km oder einmal pro Kalenderjahr. Der Wechsel der Zahnriemen erfolgt bei der 1,25- und 1,4-Liter-Version alle zehn Jahre oder 150.000 km. Die 1,3-Liter-Version besitzt eine Steuerkette, somit ist kein Zahnriemenwechsel nötig, jedoch muss das Ventilspiel alle 15.000 km mittels Fühllehre eingestellt werden. |
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Wie beim Vorgänger wurde der Fiesta bis zum Bauende auch wieder als Courier mit LKW- und PKW-Zulassung angeboten. Er wurde in Brasilien sogar als Pickup verkauft. Die dritte Generation des Mazda 121 war ein in den Fordwerken Köln gebauter Fiesta ‘96 mit einigen mazdaspezifischen Modifikationen.
Fiesta ’99 (September 1999 bis November 2001, MK5)
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Fiesta ´99, Heckansicht Der Fiesta ’99 erhielt unter anderem eine neu gestaltete Frontpartie und neue Stoßfänger vorn und hinten und löste damit die ovale Front des ursprünglichen Fiesta ’96 ab. Endlich bekommt der Fiesta 14″-Räder und innenbelüftete Scheibenbremsen vorn und Seitenairbags serienmäßig, und sieht nun mit den optischen Retuschen und den größeren Rädern etwas kräftiger aus. Die Motorvarianten wurden um einen 1,6-Liter-Benziner und den erstarkten 1,8-Liter-Diesel erweitert und der 1,4-Liter verschwand wieder in der Versenkung. Die beiden 1,3-Liter-Motoren sind bis auf die Drosselklappe identisch, weshalb diese häufig bei Tuningmaßnahmen ausgetauscht wird. Ein Gutachten dafür ist bei Ford bzw. Ford-Händlern im Datenbuch Technik erhältlich. Neben den „kleineren Versionen“ gab es kurz vor Bauende ab Baujahr 2000 noch die Sportversion mit 76 kW, 15″-Leichtmetallfelgen, Schwellerpaket, Gittergrill, runden Nebelscheinwerfern, Sonderfarbe Racingblue und spezieller Innenausstattung. Die Modellbezeichnungen des Vorgängers blieben für den Fiesta ’99 erhalten und lauten JBS beim Dreitürer und JAS für den Fünftürer. In Indien, Mexiko, Südafrika und China wurde 2000 - 2007 auch eine Stufenheckvariante des Ford Fiesta MK5 als Ford Ikon gefertigt. |
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Fiesta von November 2001 bis voraussichtlich September 2008 (MK6)
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Fiesta ´06 (ab Oktober 2005, MK6 Facelift)
Ford Fiesta ´06 (2005-2008) |
Ford Fiesta ST |
Ford Fiesta VAN |
Ford Fiesta Cross |
Die Änderungen durch das Facelift beinhalteten unter anderem neu gestaltete Stoßstangen vorne und hinten, andere Scheinwerfer und einen hochwertiger anmutenden Innenraum mit eingelegten Hartgummi-Partien in unterschiedlich wählbaren Farben. Vier neue Metallic-Lackierungen („Exotic-Gelb“, „Manzana-Grün“, „Tango“ und „Viola“) sollten Käufer locken. Weitere Neuheiten waren ein AUX-Eingang zum Anschluss eines MP3-Players, Bluetooth-/Voice-Control-Funktionen, Licht- und Scheibenwischerautomatik, Bordcomputer, eine automatische Klimaanlage und anklappbare Außenspiegel, die erhältlichen Motorvarianten wurden nicht verändert. Das Facelift-Modell war ab dem 12. November 2005 in den Ausstattungsvarianten Ambiente, Trend, Sport und Ghia erhältlich. Zusätzlich gab es noch die Editionsmodelle Fun und Connection sowie die Sportvariante ST und einige Sondermodelle wie z. B. den Black Magic. Seit Ende 2007 gab es ein Nutzfahrzeug auf Basis des Fiesta, den Ford Fiesta VAN.
- Fiesta ´09 (MK7)
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Am 14. August 2008 hat bei den Ford-Werken in Köln-Niehl die Serienproduktion der neuesten Modellgeneration des Ford Fiesta begonnen. Verkaufsstart der 3- und 5-türigen Version ist im Oktober 2008. Einen Vorgeschmack auf das neue Modell gab bereits die Design-Studie „Verve“, die 2007 auf der IAA vorgestellt wurde. Im März 2008 wurde dann beim Genfer Auto-Salon das Serienmodell vorgestellt. Zur Markteinführung gibt es vier Benzin-Motoren von 44 kW bis 88 kW sowie einen Dieselmotor mit 66 kW. Eine sportliche ST-Variante ist für 2009 geplant. Ab 2010 soll der Fiesta erstmals in Nordamerika verkauft werden, da dort aufgrund der gestiegenen Ölpreise Kleinwagen deutlich an Popularität gewonnen haben.
Fiesta ´09 (hier als Trend), Heckansicht |
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